Tech-Update / Abenteuer mit Claude Code #1
Skill vs. (Sub)Agent
Neue Serie! Ab sofort teile ich hier regelmäßig kurze Erfahrungen aus unserem Alltag mit Claude Code. Los geht's mit einer Frage, die ich mir anfangs selbst oft gestellt habe:
„Baue ich dafür einen Skill oder einen Subagent?“
Die kurze Antwort: Beide lösen unterschiedliche Probleme.
🧠 Skill = Wissen und Abläufe auf Abruf
Ein Skill ist im Kern eine Markdown-Datei (SKILL.md), optional mit Skripten und Vorlagen. Claude lädt ihn automatisch, sobald er zur Aufgabe passt, oder ich rufe ihn gezielt per /befehl auf. Wesentlich: Er läuft in der aktuellen Sitzung und kennt deren Kontext.
Typisch: Styleguides, Deployment-Checklisten, wiederkehrende Workflows.
🤖 Subagent = eigener Mitarbeiter mit eigenem Schreibtisch
Ein Subagent arbeitet in einem frischen, isolierten Kontext, mit eigenem Systemprompt, eigenen Tools und Rechten. Er erledigt eine klar abgegrenzte Aufgabe und liefert nur das Ergebnis zurück. Die Hauptsitzung bleibt schlank und fokussiert.
Typisch: Code-Reviews, Security-Checks, das Durchsuchen großer Codebasen.
Meine Faustregel:
- Claude soll etwas WISSEN oder einem festen ABLAUF folgen? Skill.
- Eine Aufgabe soll ISOLIERT erledigt werden, ohne den Hauptkontext zu fluten? Subagent.
Und das Beste: Es ist kein Entweder-oder. Ein Subagent kann Skills vorladen, zum Beispiel ein Review-Agent, der unseren Coding-Styleguide gleich mitbringt.
Wie setzen Sie Skills und Subagents ein? Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen in den Kommentaren
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