Tech-Update / Abenteuer mit Claude Code #21

Die Statuszeile – alles Wichtige auf einen Blick

Welches Modell läuft gerade? Wie voll ist der Kontext? In welchem Branch bin ich, und was hat diese Sitzung bisher gekostet? Ich habe diese Fragen früher ständig per Befehl beantwortet. Heute stehen sie einfach unten im Terminal.

Claude Code hat eine frei gestaltbare Statuszeile.

✨ Der schnelle Weg

/statusline Zeige Modell, Git-Branch und wie voll der Kontext ist, in Prozent

Claude schreibt dafür selbst ein kleines Skript, legt es unter ~/.claude/ ab und trägt es ein. Gefällt es nicht, einfach nachschärfen: „Kontext rot, wenn über 80 Prozent.“

🔧 Was dahintersteckt

In der settings.json steht ein Eintrag, der auf ein beliebiges Skript zeigt:

{
  "statusLine": {
    "type": "command",
    "command": "~/.claude/statusline.sh"
  }
}

Das Skript bekommt alle Informationen als JSON und gibt eine Zeile Text aus. Darin stecken unter anderem Modell, Arbeitsverzeichnis, Kosten der Sitzung, Auslastung des Kontextfensters und, je nach Plan, wie viel von den Nutzungslimits schon verbraucht ist.

💡 Mein Setup

Modell, Branch, Kontext in Prozent und das Fünf-Stunden-Limit. Damit sehe ich rechtzeitig, wann ein /clear fällig ist (Teil 9), statt mich über ein plötzliches Limit zu wundern.

Ein Hinweis:

Das Skript läuft sehr oft. Halten Sie es schnell, ohne Netzwerkaufrufe oder aufwendige Git-Befehle in großen Repositories. Und wie bei Hooks (Teil 11) gilt: Fremde Statuszeilen-Skripte erst lesen, dann einbauen.

Meine Faustregel:

  • Was ich ständig per Befehl nachschaue, gehört in die Statuszeile.
  • Weniger ist mehr: vier Werte, nicht vierzehn.
  • Ausprobieren mit /statusline, Feinschliff im Skript.

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